caniuse.com – Browser-Kompatibilität auf einen Blick
Bevor man ein neues CSS- oder JS-Feature einsetzt, lohnt ein Blick auf caniuse.com – die zuverlässigste Quelle für Browser-Support-Daten.
Das Web-Ökosystem ist fragmentiert: Chrome, Firefox, Safari, Edge – jeder Browser implementiert Standards in seinem eigenen Tempo. Wer ein neues CSS-Feature oder eine JavaScript-API einsetzt, muss wissen, ob es bei den Zielgruppen auch tatsächlich funktioniert. Genau dafür ist caniuse.com unverzichtbar.
Was caniuse bietet
Die Datenbank listet hunderte Web-Technologien und zeigt für jeden Browser und jede Version an, ob das Feature unterstützt wird, teilweise unterstützt wird oder gar nicht verfügbar ist. Farbcodiert: Grün bedeutet volle Unterstützung, Gelb partiell, Rot kein Support.
Besonders praktisch: Zu jedem Eintrag gibt es Hinweise auf bekannte Bugs, nötige Vendor-Prefixes und Links zur offiziellen Spezifikation. Die Marktanteile der Browser werden direkt in der Tabelle eingeblendet, sodass man sofort sieht, wie viel Prozent der Nutzer betroffen wären.
Typische Anwendungsfälle
- Prüfen, ob
CSS GridoderFlexbox-Subgrid bereits breit genug unterstützt wird - Herausfinden, ob man für
:has()odercontainer queriesnoch Fallbacks braucht - Web-APIs wie
IntersectionObserver,WebPoderService Workereinschätzen - Im Kundengespräch fundiert argumentieren, warum bestimmte Features erst in der nächsten Projektphase kommen
Tipp: Im Browser-DevTools-Workflow einbinden
Wer mit VS Code arbeitet, kann das Plugin CSS Peek kombiniert mit dem caniuse-Plugin nutzen, das Kompatibilitätsdaten direkt im Editor anzeigt. Alternativ reicht die Browser-Erweiterung, die beim Hover über CSS-Properties die Support-Ampel einblendet.
Kurzum: Kein professioneller Frontend-Entwickler sollte ohne caniuse arbeiten.
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